DAS EXEKUTIVKOMITEE DER AÖF


Marius van Hoogstraten

Marius van Hoogstraten (geb. 1985 in Amsterdam, Niederlande) ist Doktorand an der Vrije Universiteit Amsterdam. In seiner Forschung untersucht er die Konsequenzen einer Begegnung von postmetaphysische Religionsphilosophie (Schwerpunkt John D. Caputo und Richard Kearney) mit Themen und Diskussionen der Theologie der Religionen/Interreligiöse Studien. Neben seiner Promotion ist Marius wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Akademie der Welreligionen an der Universität Hamburg und war er bis vor kurzem intensiv in der Organisation der Mennonitischen Weltkonferenz involviert. Er lebt in Berlin mit seiner Frau Hannah.


Heidi Zitting

Heidi Zitting ist momentan Doktorandin an der Theologischen Fakultät der Universität Helsinki (Finnland). Ihr theologischer Forschungsinteresse ist in der systematischen und ökumenischen Theologie zu finden und ihre Dissertationkonzentriert sich auf das lutherische Verständnisvon episcopé, besonders im Lutherischen Weltbund und der Evangelisch-Lutherischen Kirche Finnlands. Heidi Zittinh ist Mitglied des Ökumenischen Dialogs zwischen der Finnischen Lutherisch Kirche und den Pfingstgemeinden. Ihr Forschungsinteresse liegt in der Ökumenischen Bewegung und in der Theologie des kirchlichen Amtes. Während sie ihren Master in der Theologischen Fakultät abschloss, studierte Heidi Zitting auch an der Fakultät für Verhaltensforschung und hat dadurch einen Abschluss als Grundschullehrerin. Seit 2010 ist sie ordiniert als Amtsträgerin der lutherischen Kirche Finnlands.


Johanna Hestermann

Johanna Hestermann (geb. 1988 in Marburg/Deutschland) ist Doktorandin am Ökumenischen Institut der Universität Heidelberg. Ihr Studium der Evangelischen Theologie führte sie an die Humboldt Universität zu Berlin, das Department of Theology and Religious Studies an der University of Glasgow/GB und nach Heidelberg. Nach ihrem 1. Theologischen Examen bei der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), forscht sie nun im Rahmen des interdisziplinären Promotionskollegs „Globale Religionsgeschichte aus regionaler Perspektive. Historisierung und Dezentrierung religiöser Identitäten im 19. und frühen 20. Jahrhundert“ zum diskursiven Selbstverständnis der Evangelischen Allianz in ihrer Frühgeschichte (1846 - ca. 1875). Einen Schwerpunkt legt sie dabei auf die verschiedenen Modelle von christlicher Einheit, die in dieser proto-ökumenischen Bewegung verhandelt wurden. Zudem beschäftigt sie sich mit der Frage, auf welche Weise Begriffe wie „Christentum“ und „Evangelikalismus“ für die Identitätskonstruktion auf diskursiver Ebene genutzt wurden. 2013 nahm Johanna am ersten Global Ecumenical Theological Institute (GETI) teil, einem ökumenischen Studienprogramm, das begleitend zur 10. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Seoul und Busan stattfand.

 


Ilija Jovic

Ilija Jovic (geb. in Bijeljina, Bosnien & Herzegowina) ist Doktorand an der Georg-August Universität Göttingen. Er studierte orthodoxe Theologie an der Universität Belgrad und absolvierte zwei Semester an der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg, sowie ein Semester am St. Ephrem Ecumenical Research Institute in Indien. Kürzlich machte er seinen Masterabschluss an der Georg-August Universität Göttingen mit einer Arbeit zu "Mission oder Dialog: Der lutherisch-orthodoxe Dialog in Indien". Sein Forschungsgebiet ist die ökumenische Theologie unter besonderer Berücksichtigung des Dialogs zwischen Protestantischen und Orthodoxen Kirchen. In seiner Dissertation untersucht er ethische, soziale und politische Konsequenzen des trinitarischen Konzepts und konzentriert sich dabei auf den südindischen Theologen Geevarghese Mar Osthathios und seinen Beitrag zur laufenden Entwicklung orthodoxer Theologie in sozialen Fragen.