DAS EXEKUTIVKOMITEE DER AÖF


Miika Ahola

 

Miika Ahola ist PhD Student an der Theologischen Fakultät der Universität Helsinki (Finnland). Seine theologische Forschung konzentriert sich auf systematische und ökumenische Theologie, seine Dissertation beschäftigt sich mit ökumenischer Ekklesiologie. Er analysiert das Communio-Konzept und dessen Elemente im Dokument der Kommission für Glaube und Kirchenverfassung "Die Kirche: Auf dem Weg zu einer gemeinsamen Vision" (2013). Miika ist ordinierter Pfarrer in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Finnland und arbeitet in der Dompfarre der Erzdiözese Turku. Seit Kurzem betreut er auch die englischsprachige internationale Gemeinde der Dompfarre in Turku. Gemäß der Gemeinsamen Porvoo-Erklärung ist er ebenfalls Mitglied und dient in der Kirche von England. Miika lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Turku.


Lodewieke Groeneveld

 

Lodewieke Groeneveld (geboren in Amsterdam, Niederlande) ist eine PhD Studentin an der Freien Universität Amsterdam und am Institut für Protestantische Theologie in Montpellier (Frankreich). Sie hat einen Master Abschluss in "Church Ministry" (Protestantische Kirche in den Niederlanden) von der Protestantisch-Theologischen Fakultät in Amsterdam. Während ihrer Studienzeit arbeitete Lodewieke als pastorale Jugendbetreuerin und absolvierte einen Forschungsmaster am Institut für Protestantische Theologie in Montpellier. Ihre Hauptinteressen sind Missiologie & Ethik im französischen Kontext.


Johanna Hestermann

 

Johanna Hestermann (geb. 1988 in Marburg/Deutschland) ist Doktorandin am Ökumenischen Institut der Universität Heidelberg. Ihr Studium der Evangelischen Theologie führte sie an die Humboldt Universität zu Berlin, das Department of Theology and Religious Studies an der University of Glasgow/GB und nach Heidelberg. Nach ihrem 1. Theologischen Examen bei der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), forscht sie nun im Rahmen des interdisziplinären Promotionskollegs „Globale Religionsgeschichte aus regionaler Perspektive. Historisierung und Dezentrierung religiöser Identitäten im 19. und frühen 20. Jahrhundert“ zum diskursiven Selbstverständnis der Evangelischen Allianz in ihrer Frühgeschichte (1846 - ca. 1875). Einen Schwerpunkt legt sie dabei auf die verschiedenen Modelle von christlicher Einheit, die in dieser proto-ökumenischen Bewegung verhandelt wurden. Zudem beschäftigt sie sich mit der Frage, auf welche Weise Begriffe wie „Christentum“ und „Evangelikalismus“ für die Identitätskonstruktion auf diskursiver Ebene genutzt wurden. 2013 nahm Johanna am ersten Global Ecumenical Theological Institute (GETI) teil, einem ökumenischen Studienprogramm, das begleitend zur 10. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Seoul und Busan stattfand.

 


Ilija Jovic

 

Ilija Jovic (geb. in Bijeljina, Bosnien & Herzegowina) ist Doktorand an der Georg-August Universität Göttingen. Er studierte orthodoxe Theologie an der Universität Belgrad und absolvierte zwei Semester an der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg, sowie ein Semester am St. Ephrem Ecumenical Research Institute in Indien. Kürzlich machte er seinen Masterabschluss an der Georg-August Universität Göttingen mit einer Arbeit zu "Mission oder Dialog: Der lutherisch-orthodoxe Dialog in Indien". Sein Forschungsgebiet ist die ökumenische Theologie unter besonderer Berücksichtigung des Dialogs zwischen Protestantischen und Orthodoxen Kirchen. In seiner Dissertation untersucht er ethische, soziale und politische Konsequenzen des trinitarischen Konzepts und konzentriert sich dabei auf den südindischen Theologen Geevarghese Mar Osthathios und seinen Beitrag zur laufenden Entwicklung orthodoxer Theologie in sozialen Fragen.